Patientenmanagement

Durch Steigerung der Patientenzahlen, nicht zuletzt auch bedingt durch die Einführung der DRGs, ist eine Umstrukturierung der bisherigen Organisations- und Behandlungsabläufe erforderlich. Im Hinblick auf Begriffe wie obere und untere Grenzverweildauer ist ein zentrales Patientenmanagement, über das die stationäre Patientenaufnahme, Planung und Organisation von Diagnostik und Interventionen mit Koordination der Funktionskapazität und der im Krankenhaus zur Verfügung stehenden Ressourcen organisiert wird, unerlässlich.

Ziel des zentralen Patientenmanagements ist es, durch adäquate Organisations- und Kommunikationsstrukturen die prä- und postinterventionellen Liegezeiten der Patientinnen und Patienten so optimal wie möglich zu gestalten und die Funktions- und Bettenkapazität ökonomisch auszunutzen. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen ärztlichem und pflegerischem Personal mit dem Personal des zentralen Patientenmanagements notwendig. Unter diesen Gesichtspunkten kommt auch der Kommunikation mit Nachsorgeeinrichtungen eine zunehmend wichtigere Rolle zu.

Das zentrale Patientenmanagement ist in der ambulanten Aufnahme (Leitstellen der Kliniken), in der stationäre Aufnahme (Ebenbüros der Stationen), im Sozialdienst, der Patientenüberleitung und im Case-Management zentraler Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten und deren Angehörige, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, externe Kliniken, Ambulanzen, Verwaltung, interne Ärztinnen und Ärzte und Pflegepersonal. Darüber hinaus ist das Patientenmanagement verantwortlich für die Steuerung des Belegungsmanagementsystems.

 

Ansprechpartner
Foto / Photo
Victoria Prochnau
Leiterin Stabstelle Patientenmanagement
Telefon: 0551-39-62373
Mobil: 0170-9685930

Organisation des Aufnahme- und Entlassmanagements (umfasst die Ebenenbüros und Leitstellen, das Casemanagement, den Sozialdienst und die Patientenüberleitung).